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Wasserarbeit / Körperarbeit im warmen Wasser

häufige Fragen und Antworten (FAQ )

Was Du schon immer über Wasserarbeit wissen wolltest

Übersicht:

* Muss ich schwimmen können?
* Wie lange dauert eine Wasser-Sitzung?
* Wieviel kostet sie?
* Muss ich etwas vor der Sitzung beachten?
* Was muss ich zur Wasserarbeit mitbringen?
* Werden meine Haare dabei nass?
* Kommt bei der Sitzung auch Wasser in meine Ohren?
* Was muss ich eigentlich während der Wasserarbeit tun?
* Es ist mir unangenehm, mich einem Fremden anzuvertrauen. Ist Wasserarbeit deshalb nichts für mich?
* Kommt es während oder nach der Wasserarbeit zu intimen Handlungen?
* Was soll ich nach der Sitzung beachten?

 

 

Muss ich schwimmen können?

Nein. Du wirst von Deinem Wasserarbeiter sicher über und im Wasser gehalten.

Als Nichtschwimmer kannst Du durch die Wassersitzung ein viel angenehmeres Verhältnis zum Wasser bekommen.

Die Wasserarbeit ist sogar für Menschen mit Wasserangst gut geeignet. So haben schon viele Menschen durch die Wasserarbeit ihre Wasserangst verloren.

 

Wie lange dauert eine Wasser-Sitzung?

Eine Sitzung dauert in der Regel zwischen 30 und 60 Minuten.

Zusätzlich solltest Du noch Zeit zum Umziehen und Duschen einplanen.

Eine Ruhezeit nach der Sitzung kann die Wirkung vertiefen.

 

 

Wieviel kostet sie?

Den Preis für eine Sitzung ist von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich. Meist liegt der Preis zwischen 20 - 75 Euro für eine Sitzung. Als zusätzliche Nebenkosten fallen normaler Weise der Eintrittspreis fürs Bad und ggf.  Getränke an.

Die Kosten der Wassersitzung werden in der Regel nicht von den Krankenkassen übernommen.

 

 

Muss ich etwas vor der Sitzung beachten?

Wenn Du körperliche oder psychische Probleme hast, solltest Du mit Deinem Mediziner, Psychologen, etc. abklären, ob dies gegen die Wasserarbeit spricht oder irgendetwas zu beachten ist.

Außerdem ist es gut, wenn Du es auch Deinem Wasserarbeit-Praktizierenden vor der Sitzung mitteilst, damit er auch weiß, was er vermeiden sollte bzw. vielleicht auch speziell unterstützen kann.

Bei manchen Formen der Wasserarbeit ist es übrigens sinnvoll nicht mit vollem Magen zu kommen. Kläre diesen Punkt am besten mit dem jeweiligen Anbieter ab.

 

 

Was muss ich zur Wasserarbeit mitbringen?

Wie zu jedem Schwimmbadbesuch sind Badekleidung, Handtuch, Dusch-Shampoo erforderlich.

Außerdem kannst Du natürlich auch Badekappe, Bademantel, Badeschuhe, etc. mitbringen.

Wenn Du wasserempfindliche Ohren hast, so bringst Du am besten auch Ohrenstöpsel mit. (Du bekommst sie zum Beispiel in einer Apotheke oder in einer Sportabteilung.) (Manche Anbieter stellen auch welche zur Verfügung).

 

 

Werden meine Haare dabei nass?

Ja. Auch mit einer Bademütze bleibt das Haar nicht völlig trocken.

 

 

Kommt bei der Sitzung auch Wasser in meine Ohren?

Dies hängt von der Art der Wassersitzung ab.

Wenn Dir Wasser in den Ohren unangenehm ist, kannst Du aber einfach Ohrenstöpsel verwenden.

 

 

Was muss ich eigentlich während der Wasserarbeit tun?

Du brauchst  während der Wasserarbeit gar nichts tun. Du kannst einfach entspannen und genießen.  Die ganze Arbeit wird von Deinem Partner/“Behandler“ erledigt.

Wenn Dir etwas besonders gut gefällt oder Dich etwas stört, so kannst Du es jederzeit mitteilen.

Schließlich sollst Du die Wassersitzung ja nicht erdulden, sondern genießen.

 

 

Es ist mir unangenehm, mich einem Fremden anzuvertrauen. Ist Wasserarbeit deshalb nichts für mich?

Viele Menschen können sich nicht spontan einem Fremden anvertrauen. Hier ist meist ein Vorgespräch und die persönliche Begegnung hilfreich. Manchmal gibt es auch die Möglichkeiten zum zusehen, wie ein anderer Klient gerade bewegt wird.

Außerdem gibt es auch Formen der Wasserarbeit, die zum Teil oder ausschließlich „Schwimmhilfen“ verwenden /zum Beispiel Aquastreaming), so dass kein oder nur wenig persönlicher Kontakt statt findet.

Probiere es einfach mal aus und lass Dich angenehm überraschen.

 

 

Kommt es während oder nach der Wasserarbeit zu intimen Handlungen?

Der Wasserarbeit-Praktizierenden nimmt keine intimen (sexuellen) Handlungen an Dir vor. Bei einigen Formen wirst Du dazwischen wie ein Säugling gehalten und gewiegt. Dadurch können bei Dir Gefühle von Nähe, Geborgenheit und Einheit entstehen. Wenn Dir dies zu intim ist, kannst Du es dem Praktizierenden sagen oder eine Form der Wasserarbeit wählen, bei der es nicht zu dieser Nähe kommt.

Während der Wassersitzung können die verschiedensten Gefühle auftauchen (Geborgenheit, Einheit, Freude, alte Traurigkeit, Lust, etc...). Du brauchst während der ganzen Wasserarbeit nichts zu unterdrücken. Du kannst einfach das wahrzunehmen, geniessen und ausdrücken, was gerade in Dir auftaucht – auch Deine Lust und Sinnlichkeit. Trotzdem kommt es zu keinen sexuellen Handlungen, denn Dein Begleiter wird darauf achten, dass Du Deine Gefühle einfach nur für Dich erlebst und kein Austausch zwischen Euch statt findet. Zum einen kannst Du dadurch die Erfahrung machen, dass Du alles bereits in Dir hast und unabhängig vom Außen erleben kannst. Zum anderen wäre es ein Verstoß gegen die ethischen Ansprüche, wenn er Deine Öffnung ausnutzen würde.

 

 

Was soll ich nach der Sitzung beachten?

Du hast zwar nichts getan und fühlst Dich einfach wunderbar entspannt, aber trotzdem ist einiges passiert. Deshalb ist es sinnvoll die beiden wichtigsten Punkte zu beachten:

- Während der Sitzung hast Du Wasser und Mineralien verbraucht. Deshalb ist es gut anschließend Wasser zu trinken. Manchmal ist es hilfreich zusätzlich noch eine kleine Menge an Natursalz (am besten kein Speise- oder Kochsalz! Nähere Infos dazu gibt es z.B. bei www.glueckleben.de/salz.html) zu nehmen.

- Durch die tiefe Entspannung ist Dein Reaktionsvermögen nach einer Wassersitzung vielleicht noch nicht so schnell, wie sonst. Lass Dir daher nach der Sitzung noch etwas Zeit und düse nicht gleich mit dem Auto los.

Außerdem kann es sein, dass Du noch das Gefühl zu schweben hast. Achte daher auf Deine Schritte und lass Dir unter Umständen eine Übung zum erden zeigen.

 

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